Adorno und Adipositas, oder: Es gibt kein schlankes Leben im fetten

Diesen Artikel habe ich als Gastartikel für den lesenswerten Blog „Fettlogik überwinden“ von Nadja Hermann verfasst. Das ist der begleitende Blog zu dem gleichnamigen Buch, was ich hier vorgestellt habe. Viel Spaß damit!

 

In diesem Artikel möchte ich einige gesellschaftsphilosophische Gedanken ausführen und auf deren Basis eine Verbindung zum Thema Gewichtsabnahme herstellen. Ich identifiziere drei Problemfelder aus der Praxis, die beim Abnehmen hinderlich sind, und versuche, Ansätze zu zeigen, diese Probleme zu überwinden.

Der deutsche Philosoph Theodor W. Adorno hat ein geflügeltes Wort geprägt, das lautet: „Es gibt kein richtiges Leben im falschen“. Dieses Zitat wurde in verschiedensten Kontexten bemüht und ausgelegt. Verstanden werden kann es so, dass Adorno in der persönlichen Lebensführung zwischen richtig und falsch klar unterscheidet. Sind nun die gesellschaftlichen Strukturen und Umstände, in denen das Individuum handelt, falsch, so ist es dem Einzelnen nicht möglich, auf eine richtige Art und Weise zu leben. Für den Verlauf dieses Artikels ist es wichtig, die Implikationen dieser Aussage noch etwas genauer aufzuschlüsseln.

„Richtig“ und „falsch“ sind klar wertend belegt. Adorno kritisiert mit dem „falschen Leben“, in dem das Individuum lebt, gesellschaftliche Umstände. Dass so kein „richtiges Leben“ möglich ist, bedeutet nicht, dass Resignation der einzig gangbare Weg ist. Erst, wenn das „falsche Leben“, also problematische gesellschaftliche Strukturen, angegriffen werden, erst wenn diese Strukturen geändert sind, kann auch das Individuum „richtig“ leben. Auf gesellschaftlicher Ebene sind Möglichkeiten zu einer solchen Lösung zum Beispiel, gegen das falsche Leben zu demonstrieren, alternative Strukturen anzubieten und Bewusstsein für diese Sachverhalte zu schaffen und zu verbreiten.  Das Zitat darf nicht insofern missverstanden werden, dass die Taten des Einzelnen innerhalb eines „falschen Lebens“ ohnehin irrelevant sind, weil ja gar kein „richtiges Leben“ möglich ist. Das Gegenteil ist der Fall: ist das falsche Leben unmenschlich und unethisch, so sind menschliche, ethische Handlungen des Individuums nicht weniger Wert. Sie haben einen intrinsischen Wert und sind besonders dann, aber nicht nur dann, wenn sie zielgerichtet versuchen, die herrschenden Strukturen zu ändern, definitiv gut.

Ich bin ein großer Freund von Analogien, und hier können wir eine Analogie von gesellschaftlichen Strukturen und dem Handeln der Individuen in ihnen zum individuellen Körper und dem Wirken des persönlichen Willens in ihm ziehen.

„Es gibt kein schlankes Leben im fetten“ wäre dann die Umformung des ursprünglichen Zitates von Adorno. An dieser Stelle ist es ganz wichtig, zu unterscheiden zwischen biologischen und persönlichen Elementen dieser Aussage. Während eine klare biologische Verbindung zwischen schlank = gut und fett = schlecht besteht (in dem Sinn der zahlreichen, seriös medizinisch untersuchten Risikofaktoren, die mit starkem Übergewicht einhergehen, wie zum Beispiel von Nadja Hermann in FLÜ auf den Seiten 97ff. zusammengefasst), darf auf dieser Basis zunächst keine persönliche Wertung vorgenommen werden. Es versteht sich von selber, dass sich der Wert eines Menschen nicht an seinem Gewicht misst.

Medizinisch ist es aber klar, dass ein adipöser Körper die Strukturen bildet, in beziehungsweise mit denen sich der einzelne dicke Mensch bewegen muss, und mit denen er sich auseinandersetzen muss. Leider ist der Mensch grundsätzlich ein Meister der Verdrängung und der Ignoranz. So ist es möglich, dass wir gesamtgesellschaftlich verdrängen können, dass unser Reichtum auf dem Leid anderer Menschen und Lebewesen basiert. Und so ist es ebenfalls möglich, dass es viele Menschen schaffen zu ignorieren,  dass sie ein Leben leben, mit dem sie ihren eigenen Körper ausbeuten und ihm schaden. So ist es nicht selten, dass Menschen ihr komplettes Leben verbringen, ohne auf die Idee zu kommen, dass es durchaus Dinge an unserer Gesellschaft gibt, die kritisiert oder geändert werden sollten – und ebenfalls ist es häufig so, dass Menschen ihre Fettleibigkeit bis ins Grab mit sich herumschleppen, ohne je zu realisieren, dass es viele Gründe gibt, dagegen vorzugehen.

Ich halte fest: während das „falsche Leben“ unethische, unmenschliche Zustände sind, sind das „fette Leben“ der adipöse Körper und die Einschränkungen, die dem Bewohner dieses Körpers das Leben schwerer machen können. Das „schlanke Leben“ ist das Bewohnen eines normalgewichtigen, optimaler Weise sportlichen Körpers, mit dem der Bewohner dieses Körpers seine körperliche Leistungsfähigkeit ausschöpfen und mit Adipositas verbundene gesundheitliche Risiken vermeiden kann. Ein schlankes Leben ist sicherlich keine Garantie für Glückseligkeit. Ein schlankes Leben räumt aber einige Steine aus dem Weg, die auf dem Weg zu einem selbstbestimmten Leben liegen können. Schmerzen, Einschränkungen bezüglich Körperkraft und Beweglichkeit sowie Einschränkungen durch Krankheiten können so potentiell verringert werden. Lebensentscheidungen sollten meiner Meinung nach nicht von Not oder Leid diktiert werden. Somit ist es sinnvoll, Übergewicht zu vermeiden und ein schlankes Leben anzustreben. Weiter oben schrieb ich: „Das Zitat darf nicht insofern missverstanden werden, dass die Taten des Einzelnen innerhalb eines „falschen Lebens“ ohnehin irrelevant sind, weil ja gar kein „richtiges Leben“ möglich ist.“. Dasselbe gilt selbstverständlich für das schlanke Leben im fetten: jede Handlung, die das Individuum einem schlanken Leben näherbringt, ist gut. Auch, wenn sie momentan wirkt wie der Tropfen auf dem heißen Stein. Die Summe vieler solcher Handlungen führt zu einem großen Ziel: signifikante Gewichtsabnahme.

Entschließt sich ein Mensch nun, gegen sein Übergewicht konstruktiv zu rebellieren, sucht er sich manchmal Verbündete, die mit ihm in den Krieg ziehen – zum Beispiel Personal Trainer wie mich.

Frau Hermann stellt in ihrem Buch schon sehr richtig fest, dass es an sich überhaupt nicht notwendig ist, sich professionelle Hilfe zu holen, wenn man abnehmen muss oder möchte. Dazu ist weder ein Personal Trainer noch eine Mitgliedschaft in einem Fitnessstudio nötig. Beides kann aber zweifelsfrei hilfreich sein.

In meiner Arbeit mit übergewichtigen Kunden fallen mir im Groben drei verschiedene Problemfelder immer wieder auf:

Problem 1: Wir alle, und somit auch meine Kunden, leben in einer Welt der „instant gratification“, in der die Möglichkeit der schnellen Befriedigung aller möglichen Bedürfnisse besteht. Lust auf einen Film? Einfach downloaden oder streamen. Lust auf Sex? Schnell ein Date über Tinder, oder einfach einen kostenlosen Porno im Netz schauen. Lust auf etwas zu Essen? Einfach schnell liefern lassen, es ist oftmals nicht mehr notwendig, den Prozess des Kochens zu durchlaufen. Wir lassen uns alles immer schneller nach Hause liefern, inzwischen geht das in Großstädten teilweise innerhalb weniger Stunden nach Bestellung. Es ist nicht leicht, jemandem, der in dieser Welt lebt und diese Dienste gern in Anspruch nimmt, klar zu machen, dass sein Projekt „Gewichtsreduktion“ nicht nur Mühe kosten wird, sondern auch Zeit. Das Bedürfnis, 20, 30, 50 oder mehr Kilo zu verlieren, ist nicht schnell und einfach zu befriedigen, und niemand, der seriös arbeitet, behauptet das.

Lösungsansatz 1: Kultiviere Vorfreude oder bewussten Verzicht! Die Möglichkeit, seine Bedürfnisse umgehend zu befriedigen, lässt dein Handeln impulsiv werden. Ich habe von meinen Kunden teilweise tatsächlich gehört, dass sie erst realisiert haben, dass sie Schokolade gegessen haben, als sie schon im Mund war. Was können wir daraus lernen? An erster Stelle solltest du dir deiner Bedürfnisse bewusst werden. Wenn du merkst „aha, ich möchte jetzt Schokolade essen“, versuchst du als nächsten Schritt, eine zeitliche Distanz zwischen Bedürfnis und Befriedigung einzubauen. Da kannst du ganz klein anfangen. Zum Beispiel indem du zuerst im Handy oder auf einem Block notierst, das Bedürfnis wahrgenommen zu haben. Das kostet dich nur wenige Sekunden und hilft dir, eine Art Bedürfnistagebuch zu führen, an dem du rückschauend schwarz auf weiß sehen kannst, wie oft du dieses und jenes Bedürfnis hast. Du kannst dir jetzt vornehmen, erst einmal die Augen zu schließen und zehn bewusste, tiefe Atemzüge zu nehmen, bevor du die Schokolade isst. Das ist ein kleiner Schritt und macht dir dein Handeln bewusster. Als Fortgeschrittener kannst du die Technik so ausbauen, dass du dir eine längere Zeit vorgibst die du wartest, bevor du dein Bedürfnis befriedigst, zum Beispiel fünfzehn Minuten. In dieser Zeit kann bewusste Vorfreude entstehen. „Profis“ können es dann schaffen, durch dieses Aufschieben immer bewusstere Entscheidungen zu treffen – sie gehen achtsam mit ihren Bedürfnissen um, handeln nicht immer impulsiv und verzichten auch einmal darauf, ein spontanes Bedürfnis zu befriedigen, weil sie ihr größeres Ziel (im Falle der Schokolade offensichtlich Gewichtsabnahme) im Blick haben. Dieser bewusste Verzicht, dieser bewusste Sieg des Willens über den Trieb, kann auch als sehr belohnend empfunden werden. Bewusster Verzicht kann gelernt werden. Wichtig ist, dass du dir nicht zu viel auf einmal vornimmst und dich in kleinen Schritten steigerst. Dann klappt es auch mit einem dem großen Ziel, wie 20, 30, 50 oder wie viele Kilos auch immer zu verlieren.

 

  1. Der Mensch kann sich nur für das entscheiden, von dem er weiß, dass es existiert. In anderen Worten: wo kein Wissen, da keine Handlungsoption. Es ist oftmals wirklich sehr erschreckend, wie oberflächlich das Wissen über Grundbegriffe der Ernährung bei einem erwachsenen Menschen ist. Die Begriffe „Fett“, „Kohlenhydrate“ oder „Eiweiß“ sind geläufig – aber schon bei der Frage, was genau dahinter steckt, herrscht Verwirrung (zum Beispiel in der Art: „In diesem Brot ist doch kein Zucker, das ist ja nur Getreide“, obwohl zum Beispiel Weißmehl fast ausschließlich Kohlenhydrate beinhaltet und diese wie Zucker verstoffwechselt werden, obwohl im Brot freilich kein „Zucker“ als Zutat enthalten ist). Es muss also beim Abnehmwilligen fast immer auch eine Wissenslücke geschlossen werden, bis der Zeitpunkt erreicht ist, an dem er wirklich mündige Entscheidungen treffen kann. Die Tatsache, dass die in Deutschland in solchen Fällen meist zuerst zitierte Instanz, die DGE, mit wissenschaftlich veralteten Ernährungsempfehlungen arbeitet, ist in diesem Zusammenhang zusätzlich hinderlich (hier findet sich ein guter, kurzer Beitrag vom NDR). Diesbezüglich bewegt sich zwar langsam etwas, aber es wird noch das eine oder andere Jahr ins Land gehen, bis sich das in den offiziellen Empfehlungen und in Lehre und Forschung durchsetzt. Das heißt, dass ein Mensch, der abnehmen will, sich zwischen vielen verfügbaren Bildungsangeboten (Bücher, Internet, TV) zum Thema Ernährung entscheiden muss. Hier kann der Personal Trainer als Wegbegleiter wertvolle Hilfe leisten.

Lösungsansatz 2: Versuche es so zu sehen, dass dein Wissen immer mehr werden muss, wenn dein Gewicht weniger werden soll. So, wie du dir vielleicht ein konkretes Gewichtsziel gesetzt hast, solltest du definierte, konkrete Zeiträume in deinen Tag oder deine Woche einbauen, in denen du dir Wissen aneignest zu den Themen, die für dich relevant sind – also vermutlich vor allem Ernährung und Sport. Starte auch hier klein, lasse es zu einer Gewohnheit werden und steigere dich, wenn du bereit bist. Bei allem, was du im Internet recherchierst, musst du achtsam sein, wenn jemand etwas mit seinen Videos/Artikeln u.a. verkaufen möchte – das beißt sich häufig mit einer sachlichen, neutralen Position. Ich persönlich schätze viele Artikel auf den Blogs von Edubily und Marks Daily Apple (englisch). Außerdem findest du hier die Hintergründe über die offiziellen Ernährungsempfehlungen in Schweden (auch englisch). Ein Vergleich mit Deutschland lohnt und ist lehrreich – die schwedischen Empfehlungen sind deutlich fundierter! Auch die beiden genannten Blogs möchten teilweise verkaufen, und auch hier ist Vorsicht geboten – die Artikel sind aber gut recherchiert, meist seriös und bieten viele Ansatzpunkte für weiteres eigenständiges recherchieren.

  1. Wir leben in einer Gesellschaft, die uns nicht gerade stark dazu erzieht, Eigenverantwortung zu übernehmen. Das ist aber unabdingbar, wenn ein Projekt angegangen wird, wie es zum Beispiel eine große Gewichtsreduktion ist. In gewisser Weise ist der Akt, einen externen Experten, also Personal Trainer, heranzuziehen, schon problematisch. Eine meiner unmittelbarsten Aufgaben ist es manchmal, dem Kunden zu verdeutlichen, dass ich ihm helfen kann, Orientierung geben und Wissen vermitteln kann – aber er die Arbeit nun einmal selber machen muss. Hier trennt sich bald die Spreu vom Weizen. Im besten Fall entsteht so eine Zusammenarbeit über Jahre hinweg, mit der beide Seiten zufrieden sind. Im schlimmsten Fall beschränkt sich das kluge Handeln des Kunden auf die zweimal sechzig Minuten pro Woche, in denen ich mit ihm persönlich arbeite, während das Verhalten im Rest der Zeit unverändert bleibt. Das führt natürlich nicht zum Erfolg. Vielleicht erkennt das der Kunde und versucht, sich zu verbessern – vielleicht schiebt er aber auch die Schuld auf den angeheuerten Trainer. Das ist die bequeme Lösung, die es ermöglicht, ohne Schuldgefühle weiter zu machen wie vorher.

Lösungsansatz 3: Oftmals liegt die Wurzel dessen, dass es schwer fällt, Eigenverantwortung zu übernehmen, nicht bei uns selber. Ehrlichkeit, das offensive Stehen zu Fehlern und das Ertragen von Konsequenzen werden uns gesellschaftlich selten vorgelebt. Wer das schon als Kind bei relevanten Bezugspersonen so erfährt, imitiert dieses Verhalten oft sein Leben lang mehr oder weniger unbewusst. Er gerät in Problemsituationen in eine Opferrolle, schiebt die Schuld also anderen zu, was meistens unangebracht und unnötig ist. Natürlich trägt fast jeder zumindest eine große Mitverantwortung für seine Lebensumstände. Dazu gehören auch Übergewicht und Unsportlichkeit. Das zu realisieren, ist ein erster, wichtiger Schritt. Frage dich, was dich momentan konkret stört an deinem Leben. Dann schreibe es auf und versuche, auch einige Gründe aufzuschreiben, warum es zu dem negativen Zustand gekommen ist. Überlege nun, ob du Gründe gewählt hast, die von außen kamen (Fremdzuschreibung), oder ob es Dinge waren, für die du selber die Verantwortung trägst (Selbstzuschreibung). Wenn du zu Fremdzuschreibung tendierst, versuche, dich davon zu distanzieren und denke stattdessen darüber nach, was du selber tun kannst, um aus diesem Zustand, mit dem du unzufrieden bist, herauszufinden. Es ist ein nicht unbeträchtlicher Schritt zur Eigenverantwortung, wenn du beginnst, einem Ernährungs- und Trainingsplan zu folgen, weil du Gewicht verlieren willst!

Offensichtlich sind also einige Hürden zu überwinden, bevor aus dem fetten Leben ein schlankes Leben werden kann. Meiner Erfahrung nach ist es elementar, dass der Kunde weiß, warum er tut, was er tut. Während auch bei schwerem Übergewicht eigenständig trainiert werden kann (spazieren gehen, Nordic Walking, Radfahren, Aquafitness, Krafttraining nach Youtube Videos uvm.) ist es notwendig, diese Bewegung in einen größeren Kontext einzubetten und somit die Perspektive des Kunden zu erweitern. Es geht hierbei um die Planung der Intensitäten und Umfänge der Bewegung, um die Vermeidung von Verletzungsrisiken, um die Planung der dazugehörigen Ernährung und viele mit diesen Themengebieten zusammenhängende Details. Somit sehe ich die Aufgabe des seriösen Personal Trainers nicht darin, sich als Lifestyleprodukt in einem Fitnessstudio zu verkaufen, sondern den Kunden mit Wissen, Geduld, Einfühlsamkeit und Härte auf seinem Weg zu begleiten. Das schließt oftmals Patentrezepte, einen schnellen Erfolg und Wunder jeglicher Natur aus. Somit bleiben mir in meiner Arbeit vor allem diejenigen Kunden erhalten, die sich bewusst sind, dass sie in der Vergangenheit Fehler gemacht haben (siehe Lösungsansatz 3), schrittweise mehr Eigenverantwortung für ihr Leben übernehmen möchten und mich vor allem als Impulsgeber schätzen. Eine solche Zusammenarbeit ist für beide Seiten befriedigend.

Ich bin Nadja Hermann dankbar für die Veröffentlichung ihres Buches, weil ich es meinen lernwilligen Kunden uneingeschränkt empfehlen kann. Zum einen als Inspiration, zum anderen, um eigene schädliche Denkmuster in dem Buch entlarvt zu sehen. Das Buch macht ein Stück mündiger. Für meinen Kunden bedeutet das dann, dass er in seinem fetten Leben erst wenige und dann immer zahlreichere schlanke Entscheidungen treffen kann – bis zu dem Punkt, wo das fette Leben zum schlanken Leben permutiert ist. Das ist der ultimative Sieg, den ein Mensch, der Gewicht reduzieren will, erlangen kann: Mehr Eigenverantwortung, mehr Wissen und mehr Bewusstheit im Leben, mehr Sportlichkeit und das Wunschgewicht!

Wenn du in München oder im Berchtesgadener Land wohnst, zögere nicht, mich zu kontaktieren, wenn ich dir helfen kann!

www.jn-therapie.de

 

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2 Kommentare zu “Adorno und Adipositas, oder: Es gibt kein schlankes Leben im fetten
  1. Teresa sagt:

    Danke für diesen wunderbar ausführlichen Artikel.

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