Black\Metal/Yoga

Wirklich? Kann ich das ernst meinen?

In der Tat, ich kann!

Yoga ist keine Religion, steht aber natürlich dem Buddhismus und buddhistischem Gedankengut nahe. Black Metal ist ebenfalls keine Religion, steht häufig unchristlichem Gedankengut nahe.

Ohne dass ich hier eine religionswissenschaftliche Analyse des Phänomens anstellen möchte, muss ich die Frage stellen, was denn unchristliches Gedankengut ist? Nun, häufig ist es lediglich die zweite Seite einer Medaille, die wir uns ungern anschauen, weil sie gesellschaftlich stigmatisiert wird. Aggression, ich habe darüber im letzten Artikel geschrieben, ist untrennbar mit der menschlichen Existenz verbunden und somit natürlich. Eine Unterdrückung dieser Tendenz richtet mehr Schaden an, als sie nutzt. Im Rekurs auf den letzten Artikel: Aggression ist yang, Yoga häufig yin. Hass und Misanthropie sind die andere Seite der Liebe und des Mitgefühls, die im Yoga betont werden und häufig im Menschen ein Ungleichgewicht schaffen, wenn sie keinen Gegenpol finden.

Also, frage ich provokativ: Warum setzt du dich nicht einmal der Erfahrung aus, Yoga zu praktizieren, während du einen musikalischen Gegenpol spürst?

Meine Top 3 Musiktipps dafür (auf Youtube zu finden):

  1. Cold World – Melancholie
  2. Mayhem – De Mysteriis Dom Sathanas
  3. Keep of Kalessin – Armada

Wage das Experiment, spiele mit den Dualismen – und teile mir deine Erfahrungen per mail mit. Falls da tatsächlich kontroverse und interessierte Meinungen kommen, fasse ich sie gern in einem neuen Artikel zusammen!

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