Buchempfehlung: „Leider geil, fett und faul“ von Christian Zippel

Christian Zippel polarisiert – und das ist auch gut so! Neben seiner Mitarbeit bei „Natural Doping“ und Autorschaft mehrerer anderer Bücher hat der promovierte Philosoph „Leider geil, fett und faul“ veröffentlicht. Allein der Titel verrät bereits, dass es sich dabei nicht um ein Buch auf Schmusekurs handelt.

Schonungslos zeigt Zippel, wie unsere Gesellschaft immer weniger Zugang zu ihren Trieben findet, immer fetter und fauler wird. Durchmischt mit philosophischen Zitaten, die sich zwischen Seneca und Nietzsche bewegen, prangert er Mitläufertum, geistige und körperliche Trägheit und eine Gesellschaft, die es verlernt hat, ihre Triebe zielführend zu sublimieren, an. Die Sublimierung der Triebe, das ist eine der Kernaussagen des Buches, ist von essentieller Bedeutung, wenn der Mensch Geist und Körper in Einklang bringen will.

Um zu zeigen, wie das funktionieren kann, nimmt Zippel den Leser mit auf einen Parforceritt der Ideen, währenddessen der Leser auch einmal eine allzu flapsige Sprache und einige wirklich schlechte Wortspiele über sich ergehen lassen muss. Davon abgesehen kann das Buch tatsächlich einige spannende Inspirationen geben, die verschiedenen Ebenen des Menschseins besser in der Griff zu bekommen.

Der Verlag war so nett, mir ein Rezensionsexemplar zukommen zu lassen.

Unter dem Link unten kann auf Amazon ins Buch hereingelesen werden.

 

 

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