Demenz, Experimente und Prävention

„Im Schatten der US-Wahl hat der Bundestag die Ausweitung von Medikamententests an Demezkranken gebilligt. Das ist beunruhigend und zerstört Vertrauen.“

Diese Entscheidung, die ethische Diskussionen geradezu herausfordert, präsentiere ich hier, ohne sie weiter zu bewerten. Das tut der oben verlinkte Kommentar aus dem Tagesspiegel ohnehin, und jeder kann sich eine eigene Meinung bilden und gern auch hier unter dem Artikel kommentieren.

Fakt ist, dass bereits an anderer Stelle recht überzeugend dargestellt wurde, dass Demenz und Alzheimer häufig eine Folge eines bestimmten Lebenswandels sind und sich somit über präventive Maßnahmen oft verhindern lassen – eben durch das Ändern dieses Lebensstiles.

Auch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt wichtige Faktoren zur Prävention vor: Ernährung, Bewegung, geistige Aktivität und soziale Einbindung. Leider wird sich hier bezüglich der Ernährung immer noch auf die Empfehlungen der DEG berufen, die wissenschaftlich längst auf wackligen Füßen stehen. Zudem finden sich keine Quellenangaben für die Studien, auf die Bezug genommen wird.

Die Lektüre des unten verlinkten Buches kann ich allen, die sich kritisch mit dem Thema auseinandersetzen wollen, ans Herz legen.

 

Posted in Buchempfehlung, Ernährung, Ethik, Fitness, Gesundheit, Prävention
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