Gedanken zu Yoga (Teil1)

Seit inzwischen fast einem Jahr befinde ich mich in der Ausbildung zum Yogalehrer in einem Studio in München. In dieser Zeit habe ich mich, teilweise sehr kritisch, mit der Thematik auseinandergesetzt und werde meine Gedanken in der kommenden Zeit teilen.

Zum ersten Mal kam ich völlig ungeplant mit Yoga in Berührung. Mit Geld in der Tasche erlag ich dem Lockangebot eines Yogastudios, an dem ich häufig  vorbeiging. Ein günstiger Probemonat. „Na gut“, dachte ich, „…eigentlich fordert mich das ja nicht, aber ich probiers mal.“ Wenige Tage später fand ich mich schwitzend und keuchend inmitten von jungen und älteren Mädels. Leidend. Und auch ein bisschen überrascht. Wiederum Tage später war der Muskelkater abgeklungen und es deutete sich an: Yoga kann anstrengend und sportlich fordernd sein, Yoga machen vor allem Frauen (zumindest dieses Klischee bestätigte sich), und Yoga kann sehr gut tun.

Yoga ist mehr als die rein körperliche Praxis, aber dennoch ist zu bemerken:  in den folgenden Monaten und Jahren wurde mir klar, dass Yoga das ist, was heute auch mit dem Modebegriff „functional training“ bezeichnet wird. Eine Bewegungsabfolge, die sich an natürlichen Bewegungsmustern des Menschen orientiert und das Ziel hat, den Körper besser funktionieren zu lassen. Das wussten die Inder schon vor vielen Jahrhunderten. Die körperliche Praxis der Asanas (Yoga-Positionen) ist also ein gutes Grundgerüst für einen gesunden und leistungsfähigen Körper.

Warum das so ist, Beispiele dafür und mehr? Im nächsten Teil!

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