In Honig fermentierter Knoblauch und Erkältungs-Paste

Knoblauch in Honig fermentieren zu lassen dauert merere Monate, also ist jetzt ein guter Zeitpunkt dafür, um das Produkt im Winter zur Erkältungszeit parat zu haben. Natürlich lässt sich damit auch würzen, der Knoblauch verliert beim Fermentieren etwas an Schärfe, der Geschmack varriert letztlich auch durch den gewählten Honig ein wenig. Ich habe mich für einen dunklen Waldhonig entschieden, der mit seinem kräftigen Aroma mit Anklängen von Karamell sehr gut passen wird.

Je nach gewünschter Menge das Glas, in dem fermetiert werden soll, mit kochendem Wasser sterilisieren. Knoblauchzehen schälen, aber ganz lassen (TIPP: Knoblauchzehen schälen sich schneller und leichter, wenn sie vorher mit einem schweren Gegenstand leicht angedrückt werden). Das Gefäß bis zu maximal 3/4 füllen, den Knoblauch mit dem Honig übergießen, bis die Zehen komplett bedeckt sind. Verschließen. Warten. Das Gefäß sollte optimaler Weise dunkel, auf jeden Fall aber sonnengeschützt gelagert werden. Nach einigen Wochen kann man bei genauerem Hinsehen kleine Bläschen sehen, die vom Knoblauch aus durch den Honig aufsteigen: das ist das Zeichen, dass die Fermentation begonnen hat. Nach 4-5 Monaten sollte das Ferment dann fertig sein, der Knoblauch hält sich luftdicht veschlossen lange.

 

In Kombination mit wenigen anderen Zutaten lässt sich aus dem fermentierten Knoblauch eine stark antientzündlich und auch antibakteriell wirkende Paste herstellen, die bei Erkältungen ein Segen ist.

Dazu in einem Küchenmixer glatt pürieren:

  • 4 fermentierte Knoblauchzehen
  • 1 frische Knoblauchzehe
  • 2EL Honig, in dem der Knoblauch lag
  • 1EL Zitronensaft
  • frischer, geschälter Ingwer, etwa in der Masse von 5 Knoblauchzehen
  • Chili nach Wahl

Die Paste kann als „Medizin“ pur gegessen werden, passt aber zum Beispiel auch gut zu Fisch.

 

 

 

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