Kulinarische Alternativen

In der Slowfood-Bewegung ist er schon lange verankert: der Gedanke, dass es ein ökologischer und kulinarischer Imperativ sein sollte, das ganze „Wesen“ zu essen. Auf ein Tier bezogen ist natürlich vor allem die Rede von Innereien, aber auch von den ungewöhnlichen Fleisch-Schnitten, die in der Regel nicht den Weg auf den Teller finden.  Der Respekt dem Lebewesen gegenüber fordert einen achtsamen Umgang mit ihm – auch und gerade, wenn es getötet wird, um gegessen zu werden.

Die verfressene Frau an meiner Seite und ich, wir essen gerne Innereien und haben uns auch vorgenommen, bei unserem Lieblingsmetzger (Herrmannsdorfer Landwerkstätten) mal alternative Fleischstücke zu bestellen.

Warum aber nicht auch mal mit Gemüse so verfahren. Heute habe ich auf dem Wochenmarkt ein Bund junge rote Beete erstanden. Die Blätter habe ich wie Mangold zubereitet, mit Zwiebeln und dem restlichen Lammhackfleisch von gestern Abend. Schmeckt gut.

In den letzten Monaten wurde in den Medien verstärkt über die Problematik diskutiert, dass zu viele Lebensmittel ungegessen und unverdorben im Müll landen. Das ist natürlich ein gesellschaftliches Problem, aber im Kleinen kann jeder seinen persönlichen Beitrag dazu leisten, dieses Phänomen einzudämmen und mit den kulinarischen Ressourcen, die uns zur Verfügung stehen, respektvoll umzugehen. Foto (2)

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